Jugendschutz


Gesetzliche Regelungen zum Kinder- und Jugendschutz

Kinder- und Jugendschutz ist ein Thema, das alle angeht.
Die gesamtgesellschaftliche Bedeutung dieses Themas erkennt man schon daran,
dass dem Kinder- und Jugendschutz ein aus den Grundrechten abgeleiteter verfassungsrechtlicher
Rang zukommt: Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wird er aus Artikel 6 und Artikel 2 abgeleitet – außerdem wird der Jugendschutz in Artikel 5 erwähnt; die bayerische Verfassung beschreibt in Artikel 126 ausdrücklich den Schutz der Jugend als staatliche Aufgabe. Die Sorge darum, dass Kinder und Jugendliche sich als nachfolgende Generation optimal entwickeln können, beschäftigt die Menschen stark und bei Problemen entsteht ein lebhaftes Medienecho.

So ist auch die beschleunigte Neufassung des Jugendschutzgesetzes in diesen Zusammenhang zu stellen: Nach dem Amoklauf eines Schülers in Erfurt wurde kurzfristig das dann zum 1.4.2003 in Kraft getretene neue Jugendschutzgesetz beschlossen. Trotz des öffentlichen Interesses besteht jedoch im Detail oft Unkenntnis der konkreten Maßnahmemöglichkeiten oder Unverständnis dafür.

Der Begriff des Kinder- und Jugendschutzes umfasst die gesellschaftlichen Reaktionen darauf, dass unsere Lebensumwelt Gefährdungen mit sich bringt und diese für Kinder und Jugendliche teilweise anders als für Erwachsene bestehen. Im einzelnen geht es darum

  • Gefährdungen möglichst nicht entstehen zu lassen (struktureller Jugendschutz),
  • über Gefährdungen aufzuklären und zur Bewältigung anzuleiten (erzieherischer Jugendschutz),
  • den Umgang mit Gefährdungen zu regeln (gesetzlicher Jugendschutz).

Hier das Formular zum Ausdrucken:
Erziehungsbeauftragung